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Evangelische Kirchengemeinde Herborn:
Mit der Nachtmusik zu historischen Orten
Die Kirchenmusik der Kirchengemeinde Herborn lädt zu einem kleinen musikalischen Rundgang durch die Stadt Herborn ein.
Renaissance-Lieder, Flötenklänge, höfische Bläsermusik, Chorgesang - ein vielfältiges Programm erwartet die Zuhörer, die in zwei Gruppen von Station zu Station geführt werden.
Treffpunkt ist der Kirchplatz: Um 21 Uhr werden die Musikfreunde dort mit einem Glas Sekt begrüßt, um von dort aus in zwei Gruppen in die Stadt hinunterzugehen: jeweils eine Viertelstunde Musik erwartet sie im Rathausfoyer, in der Alten Färberei, im Schlosshof (bei Regen im Bibliothekssaal des Theologischen Seminars) und schließlich in der Kirche.
Im Rathaus werden Lieder und Instrumentalkompositionen des englischen Lautenisten John Dowland zu hören sein, Mona Debus (Gesang) und Michael Simon (Gitarre) musizieren hier gemeinsam.
In der Alten Färberei spielt Torsten Greis virtuose Blockflötenmusik aus Renaissance und Barock.
Im Schlosshof sind höfischen Intraden und Galliarden des Posaunenchors des CVJM Dillenburg unter Leitung von Peter Balzer zu hören.
Zum Schluss treffen sich beide Gruppen in der ‚offenen Kirche‘, um den Kammerchor der Herborner Kantorei zu hören und die Gelegenheit zu nutzen, bei so wunderbaren Abendliedern wie ‚Nun ruhen alle Wälder‘ und ‚Der Mond ist aufgegangen‘ sich selbst in die Chorstimmen einzureihen und von unterschiedlichen Stellen der schönen historischen Stadtkirche in den Gesang einzustimmen. So wie der Abend begonnen wurde, soll er auch ausklingen: mit einem Glas Sekt und heiteren Gesprächen auf dem Kirchplatz: Gegen 23 Uhr wird die Veranstaltung beendet sein.
Die Stadtkirche Herborn spiegelt eine über 750jährige Stadt- und Kirchengeschichte wider, eng verwoben mit der Grafschaft Nassau- Dillenburg und der reformierten Bewegung.
Die ursprunglich romanische Basilika ist immer wieder verändert worden. Der Chorraum mit dem spätgotischen Netzgewölbe und den Fresken sowie den großen Wandgemälden prägen das Gotteshaus. Wer mag, kann die Gruft der Fürstin Isabella Charlotte von Nassau-Dillenburg besuchen.
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